Teddybären

Mehr über «Geburt» und Erfolgsgeschichte der putzigen Teddys sowie allerlei rund um Teddy-Feiertage, Teddy-Rekorde oder Teddy-Museen finden Sie hier.
Jöö, Blumen und Teddybären - eifach härzig!
Nicht nur kleine Kinder kuscheln gerne mit ihnen, auch «grosse» schmelzen ob ihrem Anblick dahin, stellen sie auf und sammeln sie sogar: Die Teddys.

Bei Fleurop sind sie längst auch mit Blumen erhältlich. Denn ob als charmante Geste, nach der Geburt, als kleines «Trostpflaster» oder als Genesungswunsch: Die knuffigen Bären, die an unsere Kindheit erinnern, haben einfach alle gern.
Für die rund 25 cm grossen Sitzbären von Fleurop gilt das ganz besonders. Denn sie sind liebenswert und leicht verschmitzt. Und es gibt es sie ausserdem in Weiss und Braun.

Da sie nicht zuletzt den grundlegenden Sicherheitsanforderungen der EU entsprechen, sind sie mit CE gekennzeichnet.
Im Übrigen hat man die Wahl: Man kann die Teddys einzeln oder paarweise bestellen.

Und man kann sie zu einem beliebigen Blumengeschenk aus unserem Shop kombinieren oder sich für ein Geschenkset entscheiden, in dem die kleinen Bären bereits im Gesamtpreis inbegriffen sind.
Ein US-Präsident als Vater des Teddybären
Die Geschichte des Teddybären beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Im November 1902 reiste der damalige US-Präsident Theodore Roosevelt in den Bundesstaat Mississippi, wo er vom dortigen Gouverneur zur Bärenjagd eingeladen worden war.

Da an besagtem Tag aber kaum wilde Bären zu sehen waren, fing man einen Schwarzbären, band diesen an einer Weide fest und forderten den Präsidenten auf, ihn zu erlegen.
Dieser fand das aber unsportlich und weigerte sich. In der Washington Post vom 16. November 1902 erschien daraufhin eine Karikatur.

Sie zeigte den von seinen Freunden «Teddy» genannten Theodore Roosevelt mit einem kleinen, niedlichen Bären.
Inspiriert durch diese Zeichnung fertigte der New Yorker Süsswarenhändler Morris Michtom einen kleinen Stoffbären an, den er ins Schaufenster seines Geschäfts in Brooklyn stellte. Bären galten zwar auch damals als gefährliche Raubtiere. Doch dieser kleine Bär eroberte die Herzen.

Roosevelt soll den Michtorns schriftlich gestattet haben, ihn «Teddy’s bear» zu nennen, und diese gründeten 1903 eine Spielzeugfabrik, in der sie auch Teddys herstellten.
Eine deutsche Firma macht den Teddy berühmt
Der Zufall wollte es, dass sich der deutsche Spielzeughersteller Steiff in Giengen zur gleichen Zeit mit dem Gedanken trug, Spielzeug-Bären zu produzieren. Dies, obwohl es damals um Margarete Steiffs Unternehmen sehr schlecht stand.

Aber 1902 hatte ihr Neffe Richard einen beweglichen Stoffbären entwickelt. Und dieser brachte Glück, wenn auch nicht sofort.
Zu Beginn des Jahres 1903 wurde dieser nämlich in die USA geschickt, kam aber offenbar wieder zurück, weil er dort nicht gefiel. Daraufhin stellte ihn Steiff auf der Leipziger Spielwarenmesse aus. Nun orderte ein amerikanischer Unternehmer 3‘000 dieser Bären, und ein Jahr später auf der Weltausstellung in St. Louis waren es schon 12‘000.

Überall wurden sie «Teddy» genannt, und das ist bis heute so geblieben.
Roosevelt nutzte den Teddybären später sogar bei seinen Wahlkämpfen als Maskottchen.

Seitdem haben sich die Teddybären verändert. Ältere Exemplare besassen noch eine spitze Schnauze. Aber diese wurde von Generation zu Generation immer rundlicher (und niedlicher). Der Name jedoch blieb: «Teddy»!
Freaky - bärige Tage
Teddys sind so beliebt, dass man ihnen nicht nur einen, sondern gleich fünf jährliche Feiertage gewidmet hat. Das ist zwar etwas ausgeflippt, aber auch lustig.

Hier eine kurze Übersicht dieser kuriosen Anlässe:

  • Am 18. Januar feiern wir den weltweiten Winnie-Pu-Tag, weil an diesem Tag sein «Erfinder», Kinderbuchautor Alan Alexander Milne, geboren wurde.
  • Am 10. Juli findet der weltweite «Teddybär-Picknick-Tag» statt.
  • Am 9. September ist der internationale Teddybär-Tag.
  • Am 7. November freuen wir uns auf den internationalen Umarme-einen-Bären-Tag.
  • Und nicht zuletzt findet jedes Jahr am 16. November der «Feier-eine-Party-mit Deinem-Bären-Tag» statt.
Falls Sie also einen Aufhänger brauchen, um ein Picknick zu veranstalten, zu kuscheln, zu umarmen oder eine Party zu feiern:

Nicht nur Teddys freuen sich darüber, sondern auch Kinder, Enkel oder sogar der Schatz (smile)!

Zudem bleibt es uns Erwachsenen überlassen, sich dann an unseren einstigen Lieblingsteddy und die damit verbundenen Kindheitserlebnisse zu erinnern.
Bärenstarke Rekorde
Dass Teddys längst mehr sind als nur Kinderspielzeug, zeigen die vielen Sammler und Teddy-Liebhaber. Kein Wunder also, gibt es auch bezüglich Teddies Rekorde:

  • Der teuerste antike Teddybär stammt aus der Firma Steiff. Er wurde 1926 gefertigt und bei Christie’s in London im Jahr 2002 für 156‘240 Euro versteigert.
  • Der grösste Teddy der Welt stammt aus der Firma «Martin Bären». Er misst 5.40 Meter, wiegt stattliche 500 Kilo und steht im Deutschen Teddybären-Museum Sonneberg.
  • Der weltweit kleinste Teddy kommt ebenfalls aus Deutschland. Er misst nur 5 Millimeter, ist aber dennoch voll beweglich. «Mini the Pooh» (so heisst er) steht im Museum «A World in Miniature» in Carlisle (England).
  • Nicht zuletzt gibt es da noch Teddy «Babbage». Dieser «sprang» 2014 aus einer Höhe von 39‘000 Metern und knackte so den Rekord-Sprung des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner. Mit einem Wasserstoffballon war Babbage in die Höhe gestiegen. Und sobald der Schneidemechanismus den Teddy vom Wasserstoffballon getrennt hatte, taumelte Babbage zur Erde zurück.
Schweizer Teddybär-Museen
Nicht zuletzt gibt es weltweit unzählige Teddybär-Museen. Allein die Schweiz hat deren drei:

  • So behauptet das «Spielzeug Welten Museum Basel», mit über 2500 alten Teddybären die umfangreichste Sammlung der Welt zu haben. Vor allem Bären aus der Werkstatt von Margarete Steiff ist ein beachtlicher Teil der Sammlung gewidmet.
  • Auch das «Teddybär-Museum» in Baden soll Sammlerherzen höher schlagen lassen. Auf drei Etagen des verträumten Altstadthauses sind hunderte von antiken Teddys liebevoll ausgestellt, in witzigen, lebendigen Szenen. Da sieht man Teddybären beim Kuchenbacken, in der alten Dorfschule, beim Arzt, auf grosser Reise und vieles mehr.
  • Nicht zuletzt wartet auch Sempach mit einem «Teddybär-Museum» auf. Das Ganze begann hier mit der privaten Sammlerleidenschaft der heutigen Museumschefin, die irgendwann nicht mehr wusste, wohin mit all ihren Teddys. Den ersten hatte sie sich als Erwachsene von ihrem Ehemann gewünscht. Und dieser erste Teddy hatte dann den Grundstein zu einer wunderbaren Freundschaft gelegt.

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