Rotweine Amarone und Ripasso von Albino Armani

Hier mehr über unsere Rotweine: Die Azienda Albino Armani, einen Wein aus getrockneten Trauben, den «Zufall» namens Amarone und einen Film, der auch Sie zum Träumen bringt.
Hochwertig: Amarone della Valpolicella Classico DOCG von Albino Armani
Der gehaltvolle Amarone della Valpolicella Classico DOCG stammt aus Albino Armanis Weinkellerei in Marano.

Er ist von tiefem Rubinrot, sehr komplex in der Nase, mit einem breiten Spektrum an Aromen von reifen roten Früchten und Gewürzen. Er ist vollmundig und von ausgezeichneter Struktur.
Bei einer Serviertemperatur von 16-18 Grad C passt er perfekt zu gehaltvollen oder gar deftigen Gerichten wie Schmorbraten, Wild, Eintöpfen und Braten. Er lässt sich aber auch mit Rohschinken, Bresaola, Coppa oder gar Salami und gereiftem Käse kombinieren sowie mit landestypischen Gerichten.

Dank seiner Aromen und Duftnoten zählt er zu den Lieblingen so mancher Weinkenner.
Angebaut werden die dafür benötigten Trauben im hügelig-bergigen Valpolicella-Gebiet bei Marano. Das Spezielle am Amarone ist, dass er aus rosinierten Trauben (Erklärung siehe weiter unten) hergestellt wird.

Nicht umsonst gilt er als einer der intensivsten, hochwertigsten Rotweine weltweit und figuriert in den wichtigsten Weinführern.
Komplex: Valpolicella Ripasso Classico Superiore DOC von Albino Armani
Den Ripasso nennt man auch den kleinen Bruder des Amarone. Dies, weil «Ripasso» übersetzt «erneuter Durchgang» bedeutet. Und genau das geschieht mit dem jungen, vergorenen Valpolicella, der auf den gärungswarmen Trester des Amarone gegeben wird.

Das führt zu einer zweiten Gärung, was den Ripasso voller, dunkler und komplexer macht, weil er die Gefälligkeit eines Valpolicella mit der Reichhaltigkeit des Amarone vereint.
Der Ripasso ist von intensiv roter Farbe und elegantem Duft nach reifen Kirschen, Brombeeren und Gewürzen. Sein Geschmack ist angenehm, anhaltend und warm, aber gleichzeitig mit frischen Noten.

Bei einer Serviertemperatur von 16-18 °C passt er hervorragend zu schmackhaften ersten Gängen, gekochtem Fleisch, rotem Fleisch und gereiftem Käse.
Angebaut werden die dafür benötigten Trauben im hügelig-bergigen Valpolicella-Gebiet bei Marano, wo der Boden aus Kalksteinablagerungen auf Vulkangestein besteht.
Azienda Albino Armani – mehr als 400 Jahre Weintradition
Wann die Familie Armani mit dem Weinbau begann, ist nicht genau bekannt. Aber der erste schriftliche Beweis stammt von 1607, als Stefano Armani seinem Sohn Domenico die notariell beglaubigte Schenkung eines Landstücks mit Weintrauben und Bäumen machte.

Seither haben sich die Geschichte der Familie Armani und jene des Weinbaus über 400 Jahre lang gemeinsam entwickelt.
Heute besitzen die Armanis fünf Weingüter. Das älteste liegt im Trentino, wo sich die sanft abfallenden Weinberge ausgezeichnet zum Anbau von Chardonnay, Marzemino, Schiava usw. eignen.

Aus dem Weingut im Etschtal stammt z. B. der herausragende Foja Tonda, der bis vor einigen Jahren vom Aussterben bedroht war.
In der Kellerei San Polo di Piave in der Provinz Treviso werden biologische Weine produziert. Das vierte Weingut liegt im Herzen des Doc Grave im Friaul, wo z. B. unser Prosecco entsteht.

Und das fünfte Weingut schliesslich ist jenes, aus dem unsere beiden Rotweine Amarone und Ripasso stammen.
Im hügelig-bergigen Valpolicella-Gebiet bei Marano nehmen Armanis Weinberge punkto Höhenlage den letztmöglichen Streifen Ackerland ein.

Dieser ökologische Kontext bildet die ideale Voraussetzung für eine Zusammensetzung autochthoner Rebsorten, die der Sonne perfekt ausgesetzt sind und unverwechselbare Weine hervorbringen.
Amarone - aus getrockneten Trauben gekeltert
Dass der Amarone ein ausgeprägtes Aroma hat und reich an herrlichen Duftnoten ist, hängt damit zusammen, dass er aus rosinierten Trauben (Erklärung siehe weiter unten) hergestellt wird.

Um den Prozess in Gang zu setzen, lagert man nach der Ernte die besten Weintrauben rund drei bis fünf Monate auf speziellen Gittern in riesigen Gestellen, wo sie langsam und gut belüftet eintrocknen.

Diesen Vorgang nennt man Appassimento (übersetzt: Verblühen/Schwund).
Während dieses Prozesses werden die Trauben in regelmässigen Abständen gewendet, kontrolliert und aussortiert. Dabei verdunstet vor allem das Wasser, während Säure, Zucker und Extraktstoffe erhalten bleiben und immer stärker konzentriert werden. Nach der Trocknung werden die Trauben gekeltert, und es kommt zur Gärung. Diese kann sich bis zu 60 Tage hinziehen.

Aber selbst danach ist sie meist nicht beendet. Dennoch wird der junge Wein jetzt in Fässer abgezogen, wo er mindestens drei Jahre ausgebaut wird, bis er auf den Markt kommt. Der immer noch süss schmeckende Trester des Amarone hingegen wird für den Ripasso weiterverwendet.
Das «Rosinieren» der Griechen und Römer
Wein aus getrockneten Trauben war schon in der Antike bekannt. Die alten Griechen und Römer drehten die Früchte allerdings schon am Rebstock leicht ein, sodass die Saftzufuhr unterbrochen wurde und die Beeren langsam zu Rosinen schrumpften.

Dies erhöhte die Zuckerkonzentration in der Frucht und ermöglichte wohlschmeckende Weine mit hohem Alkoholgehalt. Da sie somit auch lange haltbar waren, konnten sie selbst über grosse Entfernungen gehandelt werden.
Das Rosinieren der Trauben direkt am Rebstock wird bis heute angewandt, besonders im warmen und trockenen Süden. Im feuchteren Norden Italiens hingegen funktioniert das weniger gut.

Deshalb liess man sich schon früh eine alternative Methode einfallen und trocknete die Trauben in gut belüfteten Scheunen, Lagerräumen oder Speichern auf Schilfmatten oder Gestellen.
Durch aufwändiges Drehen, Umschichten und Aussortieren der schlechten Beeren sowie gutes Belüften trocknete man die Trauben, um Süsse und Aromen zu konzentrieren. Je länger und sorgfältiger das Trocknen der Früchte betrieben wird, desto stärker fällt die Konzentration der Inhaltsstoffe aus.

Für den hochwertigen Amarone della Valpolicella von Albino Armani werden die Trauben fast zu Rosinen, bevor sie vergoren werden.
Der Amarone entstand durch Zufall
Eigentlich ist der Amarone der Vergesslichkeit eines Kellermeisters im 16. Jh. zu verdanken. Damals machte man aus getrockneten Trauben den noch heute bekannten süsslichen Rotwein «Recioto della Valpolicella».

Allerdings werden bei diesem die Trauben noch weiter eingetrocknet, was den Zuckergehalt deutlich höher macht. Zudem wird die Vergärung gestoppt, was bedeutet, dass ein Teil des Zuckers unvergoren und süss schmeckend im Wein übrigbleibt.
Offenbar vergass der Kellermeister einmal bei einem Fass, die Vergärung zu stoppen. Und so hatte dieser Rotwein zum ersten Mal genügend Zeit, vollständig zu gären und seinen Restzucker ebenfalls in Alkohol umzuwandeln. Als das Fass gefunden und der Wein gekostet wurde, war der Amarone geboren.

Denn das Ergebnis war nicht mehr süss, sondern trocken und begeisterte nicht nur den Kellermeister. Seither wird der Amarone auch als Bruder des Recioto della Valpolicella bezeichnet.
Into the Wine – die Kraft der Bilder (Kurzfilm)
Lust, sich auf eine kurze Tour durch Albino Armanis Welt einzulassen? Dann sollten Sie sich diesen mit jazzigem Sound hinterlegten Kurzfilm nicht entgehen lassen.

Es sind kraftvolle Bilder, die einen zum Träumen bringen:
Mit atemberaubenden Landschaften, arbeitenden Menschen, ausdrucksvollen Gesichtern, einer Osteria im Trentino, malerischen Steinhäusern, Kellereien, Pferden und einem Hund, der wie Diogenes in einem Fass zu wohnen scheint

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