Unsere Sukkulenten stellen sich vor:

Die Zeiten praktisch und funktional eingerichteter Männer-Wohnungen sind endgültig vorbei. Hier kommt die Auswahl unserer Sukkulenten.
Die Sukkulenten-Pflege ist auch für Anfänger nicht schwierig. Sukkulenten sind dankbare Zimmerpflanzen, denn die Pflanzen verzeihen auch den einen oder anderen Pflegefehler.

Tipp: Lieber zu wenig, als zu viel Wasser.
Das ist Bruce (Euphorbia)
Stehvermögen. What else?

Topf-Ø: 25cm
Höhe: ca. 100cm

Falls Sie auf «Butch Cassidy» oder John-Wayne-Filme stehen, ist «Bruce» die ideale Kulisse. Diese sukkulente Pflanze scheint nämlich direkt einem Western entsprungen. Sie sieht wie ein Säulenkaktus aus, gehört botanisch aber zu den Euphorbien. Die Pflegeansprüche sind sich allerdings ähnlich. Denn «Bruce» liebt ein trocken-heisses Klima, wenig Wasser und einen hellen Standort, ist aber ansonsten sehr pflegeleicht.
Es gibt nur Weniges, das es zu beachten gilt: Da er sich recht rasch zu einem stattlichen Kerl entwickelt, geben Sie ihm am besten gleich von Anfang an genügend Freiraum. Ersparen Sie ihm zudem die pralle Mittagssonne. Während der Sommermonate können Sie ihn nach einer Gewöhnungsphase zwar problemlos an einen absonnigen bis halbschattigen Platz im Freien stellen, aber sorgen Sie dafür, dass er möglichst kein Regenwasser abbekommt (eventuell überdacht halten).
Im Herbst muss die Euphorbie rechtzeitig ins Hausinnere, wo sie idealerweise in einem mindestens 15 Grad C warmen Raum mit viel Tageslicht und wenig Wasser überwintert. Wird die Säuleneuphorbie zu gross, kann sie geschnitten werden. Aber Vorsicht: Der Milchsaft verursacht Hautirritationen, weshalb zum Arbeiten unbedingt Handschuhe getragen werden sollten.

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Das ist Max (Myrtillocactus)
Immer für dich da.

Topf-Ø: 12cm
Höhe: ca. 20cm

Was Fernreisende mit Sinn fürs Ungewöhnliche lieben, mag auch Myrtillocactus «Max». Denn sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von Guatemala bis Mexiko und schliesst Niederkalifornien ein. Erstmals beschrieben wurde der Myrtillocactus 1897 vom sizilianischen Botaniker Michelangelo Console, und schon dieser war von der blaugrünen Farbe dieser Kaktusart absolut hingerissen.
Wenn wir für diesen Hausfreund perfekte Bedingungen schaffen und er etwas gewachsen ist, bildet er grün-weisse Blüten aus und später blaue Beeren, die auch Garambullos genannt werden. In ihrem Ursprungsgebiet helfen Myrtillocactus gegen Bodenerosion und bieten wilden Tieren Nahrung.

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Das ist Anthony (Aloe vera)
Aussen hart innen weich.

Topf-Ø: 15cm
Höhe: ca. 45cm

Vermutlich hat die Aloe Vera ihren Ursprung auf der Arabischen Halbinsel. Da ist es kein Wunder, dass sie wenig Wasser benötigt. Für uns hingegen war es ein Grund, sie in unser kleines, aber feines Männerpflanze-Sortiment aufzunehmen. Der sich in den Blättern bildende Saft ist denn auch nichts anderes als ein Wasser- und Nährstoff-Vorrat, auf den die Pflanze in Regionen angewiesen ist, in denen es monatelang keinen Regen gibt.
Eigentlich ist es erstaunlich, dass in den Wüsten dieser Welt Pflanzen gedeihen. Denn Wassermangel, extreme Temperaturschwankungen, Sandstürme und sogar Salzböden sind ein lebensfeindliches Umfeld. Mittlerweile wird die Aloe vera sowohl in subtropischen als auch in tropischen Regionen kultiviert. Im Mittelmeergebiet, in Indien, auf den westindischen Inseln, den kanarischen Inseln sowie in Mexiko gilt sie inzwischen sogar als eingebürgert.

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Das ist Harry (Sansevieria laurentii)
Who cares?

Topf-Ø: 18cm
Höhe: ca. 60cm

Bei uns gehören Sansevierien – in attraktive Gefässe eingepflanzt – zu den momentanen Trendpflanzen. Schon 1950-1970 waren sie beliebt. Dann flaute das Interesse ab. Aber mit dem Aufkommen des Retro-Looks sind sie wieder im Aufwind. Nicht nur als Einzelpflanze, übrigens. Denn mit mehreren Sansevierien-Töpfen nebeneinander kann man sich – z. B. am Arbeitsplatz – auch einen grünen Sichtschutz kreieren.
Sansevierien sind aber nicht nur dekorativ. Denn ihre hanfartigen Pflanzenfasern erwiesen sich schon früh als so stabil, dass sie als Nutzpflanzen angebaut wurden. Noch heute verwendet man diese Fasern als Rohmaterial für Bindfäden, Schnüre oder Seile, für Matten, Hüte und Kleidungsstücke – und sogar für Bogensehnen. Letzteres erklärt auch, wie es zum deutschen Namen «Bogenhanf» kam.

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Das ist William (Sansevieria Mikado)
Everybody’s Darling.

Topf-Ø: 15cm
Höhe: ca. 55cm

In der Welt der britischen Royals sind Harry und William Geschwister, in der Welt der Männerpflanzen ebenfalls. Denn beide sind Sansevierien. Im Gegensatz zu Harry ist die Männerpflanze «William» allerdings eine Sansevieria cylindrica. Ihren Namen soll sie dem Wettbewerb einer grossen niederländischen Tageszeitung verdanken, die «kreative Leser» aufforderte, Namensvorschläge einzureichen.
Nun, gar so fantasievoll scheinen diese angesichts der zylindrisch geformten Blätter nicht gewesen zu sein. Schon origineller waren da andere Trivialnamen, die ebenfalls aufkamen. So z.B. zylindrische Schlangenpflanze, afrikanischer Speer oder – in Brasilien – Sankt-Barbara-Schwert. Der Sortenname «Mikado» hingegen geht auf das bekannte Geschicklichkeitsspiel zurück, weil die Pflanzenblätter an die Holzstäbchen erinnern, die ihrerseits von ostasiatischen Orakeltechniken abstammen.

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Das ist Bill (Crassula ovata)
Money, money, money.

Topf-Ø: 18cm
Höhe: ca. 30cm

Einen Geldbaum? Den gibt es tatsächlich. Leider wachsen keine Banknoten an seinen Zweigen. Dafür aber sehen die Blätter der Crassula ovata wie kleine Münzen aus. Das hat der Pflanze zu vielen positiven Trivialnamen verholfen. Wir nennen sie meist Geldbaum, aber Engländer nennen sie auch Freundschafts- oder Glücksbaum.
Zudem heisst es, dass Wohlstand und Glück nie ausgehen, solange ein Geldbaum im Hause gedeiht. Das ist Grund genug, um die Zimmerpflanze gut zu pflegen. Zudem ist der Geldbaum als Glücksbringer auch ein fantastisches Gast- oder Geburtstagsgeschenk. Versuch es doch mal!

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Das ist Jack (Echinocactus grusonii)
Er treibt’s gern auf die Spitze.

Topf-Ø: 12cm
Höhe: ca. 15cm

Schon immer hatte der Schwiegermutterstuhl (Echinocactus grusonii) zahllose Fans. Er stammt aus dem zentralen Hochland Mexikos und wurde 1890 entdeckt. Bald tauchten grosse Exemplare in Europa auf. Man nannte sie Goldkugelkaktus, zeigte sie auf Ausstellungen und löste einen richtigen Boom aus. Die immer grösser werdende Nachfrage deckte man durch Importe aus Mexiko ab, weil man die Anzucht aus Samen irrtümlicherweise für zu langwierig hielt. Leider wurde später auch noch ein Grossteil der natürlichen Restbestände durch ein Staudammprojekt vernichtet.
Fazit: Fachleute schätzen die Zahl der heute noch vorhandenen Wildpflanzen auf unter 250 Exemplare. Deshalb gilt der Echinocactus grusonii als extrem gefährdet und ist geschützt. Die heute gehandelten Exemplare – wie z. B. unsere Männerpflanze Jack – stammen aus gärtnerischer Vermehrung und werden in wärmeren Gegenden wie z.B. den Kanarischen Inseln oder Kalifornien gezogen.

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Das ist Freddy (Echeveria)
Klein aber oho.

Topf-Ø: 12cm
Höhe: ca. 15cm

Echeverien wie unser «Freddy» sind so beliebt, dass sie im Laufe der Zeit viele umgangssprachliche Namen erhielten. So nennt man sie beispielsweise ihrer weisslich grünen Blätter wegen Weisse mexikanische Rose, Mexikanischer Schneeball oder Mexikanisches Juwel. Aber auch unter «Hen and Chicks» (Henne und Küken) sind sie bekannt.
Dabei versteht man unter Henne die Haupt- oder Mutterpflanze, unter Küken hingegen die vielen «Nachkommen», die als winzige Knospen an der Hauptpflanze beginnen, ihre eigenen Wurzeln austreiben und sich dann in der Nähe der Mutterpflanze ansiedeln. In der Botanik wurde die attraktive Echeverie nach dem Mexikaner Atanasio Echeverría y Godoy benannt, der als Illustrator für die Königliche Botanische Expedition arbeitete.

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Sie wollen mehr über Bruce, Max und Co. erfahren? Hier finden Sie viele weitere Facts und Details rund um unsere Männerpflanzen:

www.maennerpflanze.ch

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