Die Geburt der Geburtstagstorte

Was assen die alten Römer, wenn sie Geburtstag feierten? Und wie kam es zur heutigen Geburtstagstorte mit Kerzen? Hier erfahren Sie mehr.
Heute sind Geburtstagstorten ziemlich alltäglich. Aber wussten Sie, dass schon die alten Römer sie kannten? Dabei handelte es sich um mit Honig gesüsste runde Fladen aus Mehl, Hefe und Nüssen, die zu speziellen Geburtstagen serviert wurden. Die Einschicht-Geburtstagstorte wurde erst im Deutschland des 15. Jahrhunderts gefertigt. Und im 17. Jh. wurde aus der relativ einfachen Einschichttorte dann eine aufwändig dekorierte Mehrschichttorte mit Kerzen.
Damit war der Schritt zur heutigen Geburtstagstorte mehr oder weniger vollzogen, wobei sich damals solche Kunstwerke nur die sehr Wohlhabenden leisten konnten. Das änderte sich erst während der Industrialisierung, als sie auch für eine breite Bevölkerung erschwinglich wurden.
Apropos Wohlhabende: 1746 wurde für Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf ein Geburtstagsfest ausgerichtet. Ein geladener Gast schrieb damals, die Geburtstagstorte sei so gross gewesen wie der grösste Ofen, den man für das Backen derselben hätte auftreiben können. Zudem sei sie mit 46 Löchern für Kerzen versehen worden.

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