Hilfreich: Prämie für Gemeinschaftsprojekte

Das Fairtrade-Label Max Havelaar beinhaltet eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte wie Trinkwasserbrunnen, Schulen und anderes mehr.
Nicht alles, was wir haben, ist selbstverständlich
Schulen, Trinkwasser oder Arztbesuch: Was uns selbstverständlich scheint, ist es nicht für alle. Vor allem nicht, wenn man in einem Entwicklungsland lebt.

Deshalb beinhaltet das Fairtrade-Label Max Havelaar als einziges eine verbindlich festgelegte Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Diese fliesst direkt von jedem Einkauf auf ein separates Prämienkonto der Blumenfarmen.
Wer entscheidet, was mit dem Geld gemacht wird?
Die Arbeitenden entscheiden an basisdemokratisch geführten Versammlungen darüber, was sie mit diesem Geld realisieren.

Das können z. B. der Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen sein, oder subventionierte Arztbesuche.
Nehmen wir z. B. die Blumenfarm Inversiones Ponte Tresa im ecuadorianischen Cayambe.

Dort erhalten die Arbeitenden Krankenversicherung und medizinische Versorgung für sich und ihre Familien. Zudem konnten durch die Prämie schon viele Stipendien an Arbeiter/-innen und deren Kinder ausbezahlt werden. Auch eine Lehrperson wurde eingestellt, die Computerkurse erteilt.
Nicht zuletzt werden aus der Fairtrade-Prämie Mikrokredite von bis zu US-Dollar 500 angeboten, welche hauptsächlich für den Hausbau, neue Geschäftsgründungen sowie zur Förderung der Geschäftstätigkeit von Frauen eingesetzt werden.

Weitere Themen rund um Max Havelaar